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#12 – Entscheidungsspiele gegen die BSG Chemie

1982 wird Harry Nippert Trainer beim 1. FC Union. Damit folgt einer der am schlechtesten bewerteten Trainer auf einen der besten in Unions Geschichte. In der Folge verlässt mit Torwart Wolfgang Matthies auch einer von Union größten Spielern den Verein, und Union spielt 1984 gegen den Abstieg - in drei entscheidenden Spielen gegen die BSG Chemie im Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig Leutzsch, der damals noch Georg-Schwarz-Sportpark hieß.

Links und Quellen

Die handelnden Personen:

Oberliga-Spiele der Saison 1983/84 im Video:

Die Nicht-Abstiegsspiele in der angesprochenen Dokumentation und in Spieldaten:

On Air:

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Daniel Roßbach
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Sebastian Fiebrig
Die Musik wurde von David erstellt und die Logos von Steffi entworfen. Der Podcast beruht auf dem Konzept des famosen Geschichts-Podcasts Zeitsprung von Daniel Meßner und Richard Hemmer. Danke für alles!

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3 Kommentare zu “#12 – Entscheidungsspiele gegen die BSG Chemie

  1. Martin

    Da hättet ihr mal Gerald Karpa fragen sollen. Der weiß zum Thema folgendes:

    Am 17. Juni 1950 spielten in Magdeburg Altenburg-nord gegen Anker Wismar gegen den Abstieg miteinander. Beide waren punktgleich ins Saisonende eingelaufen; die Thüringer hatte das bessere Torverhältnis, was aber nicht ausschlaggebend war, dem Reglement nach. Auf dem Bördespielplatz sahen dann 12. 000 Zuschauer den 3:2-Sieg der Altenburger Fußballer …

  2. Der Sepp

    Neben dem von Martin oben erwähnten Abstiegs-Entscheidungsspiel 1950 (Altenburg vs. Wismar) sowie dem im Podcast erwähnten Meisterschaftsentscheidungsspiel 1953 (Dresden vs. Aue) gab es noch 1951 ein weiteres Entscheidungsspiel um die Meisterschaft zwischen Chemie Leipzig und Turbine Erfurt.

    Was an dieser Stelle auch erwähnenswert ist: Bereits wenig später traf Union erneut auf Chemie nämlich in der 1. Runde des FDGB-Pokals 1984/85. Also erneut ein Alles-oder-Nichts-Spiel innerhalb weniger Monate.

  3. Senger, Alexander

    Zu den Entscheidungsspielen 1984 gegen Chemie Leipzig muss man erwähnen, dass UNION eigentlich den Klassenerhalt schaffen hätte müssen. Denn ob das UNION-Tor in Leipzig abseits war, zb der 2. Halbzeit, ist doch sehr fraglich, Torschütze Melzer?. Man konnte den Eindruck haben, dass UNION damals absteigen sollte um Ruhe in Berlin zu haben aus gesellschaftlichen-politischen Gründen, in der DDR, der damaligen Zeit. Das DDR LIGA-Jahr 1984/1985, bevor der Wiederaufstieg, auch erst recht spät gelang, 1985, war mit sehr vielen Auseinandersetzungen, unterschiedlicher Art, geprägt. Was man nicht vergessen sollte, aus UNION-Sicht, bevor 1985, der Wiederaufstieg dann unter Karl Schäffner, doch gelang. Union war dann von Mai 1985-Mai 1989, also doch 4 Jahre hintereinander, nach dem Klassenerhalt von 1988, in der DDR-Oberliga, ehe man dann doch recht merkwürdig, aber doch klar wieder in die DDR-Liga abstieg

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