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#04 – Der Europapokal 1968 und warum Union daran nicht teilnehmen durfte

Nach dem Einmarsch von Truppen der Staaten des Warschauer Vertrages protestieren westeuropäische Vereine dagegen, im Europapokal gegen Vertreter dieser Staaten anzutreten. Daraufhin werden Partien neu ausgelöst und treten letztlich die Vertreter der DDR, Polens, der Sowjetunion, Bulgariens und Ungarns nicht an - und Union kann deshalb nicht zum ersten Mal in einem echten Europäischen Wettbewerb spielen.

Links/Quellen:

Beschreibungen der Geschichte von Unions Nichtteilnahme am Europapokal:

Zu den Hintergründen des Prager Frühlings:

Zum Rest der Europapokalsaison 1968/69:

In der Folge ist uns leider ein kleiner Fehler unterlaufen: Wir sagten, dass die jugoslawischen Vereine trotz des blockfreien Status des Landes als Osteuropäisch behandelt worden seien. Das stimmt nicht ganz, denn in der Tat ist mit Jugoslawien widersprüchlich umgegangen worden: während die Partie zwischen Jena und Crvena Zvezda neu beibehalten wurde, wurde eben Union-Bor neu ausgelost.

Zu anderen Verbindungen des Prager Frühlings zum Sport

On Air:

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Die Musik wurde von David erstellt und die Logos von Steffi entworfen. Der Podcast beruht auf dem Konzept des famosen Geschichts-Podcasts Zeitsprung von Daniel Meßner und Richard Hemmer. Danke für alles!

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5 Kommentare zu “#04 – Der Europapokal 1968 und warum Union daran nicht teilnehmen durfte

  1. Zum Thema “verpasste Europapokalchance” würde mich interessieren, ob ihr ggf. in einer Episode mal die Saison 1990/91 behandeln könntet. Union scheiterte damals im Halbfinale des (Ex-FDBG-) NOFV-Pokals an Eisenhüttenstadt, wäre aber durch die Finalteilnahme gg. den Meister Hansa Rostock startberechtigt im Europapokal der Pokalsieger gewesen.

  2. Erstmal großes Lob für den interessanten Podcast. Und beim Intro kriege ich immer noch Gänsehaut.
    Über Sticker würde ich mich sehr freuen, ich schreibe euch eine Mail.

  3. Aloha,
    danke für den podcast.
    Ich habe ihn erst jetzt wahrgenommen, schönes Projekt.
    2 Anmerkungen:
    Der “kalte Krieg” lief ja insgesamt etwa 40 Jahre und in der Zeit haben sich ganz normale Menschen ganz normal über ganz normale Dinge unterhalten. Auf beiden Seiten. Und ich finde es schön und wichtig, diese Zeit aus Fussballfan-Sicht zu beleuchten, weil einem die Situation in der Zeit dann viel deutlicher wird, als wenn sich 2 Historiker darüber unterhalten. Das die (teilweise) überlieferten Berichte der MfS-Mitarbeiter natürlich von der Zeit geprägt waren und einen bestimmten Duktus hatten, habt ihr gut dargestellt (vor allem in der vorherigen Folge). Auch Warschauer Vertrag statt Warschauer Pakt fand ich gut. Die Wortwahl finde ich wichtig.
    Bringt mich zu Punkt 2 der Anmerkungen: wenn man Celtic Glasgow vermeiden will bietet sich Celtic FC an. Das ist der offizielle und gebräuchliche Name. Als Fan des “Freudenhauses” triggern mich solche Dinge 😉
    GRÜßE!
    \b

  4. Achso, ps: mich interessiert es, wann und wo Sebastian geboren wurde. Jetzt auch mit echter mailadresse 😉

  5. Sebastian Fiebrig

    @BT Im wunderschönen Leipzig im Jahr vor 1980.

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